Die Spielverderber

Eine ominöse Einladung schickt zehn unbekannte Personen, welche verschiedener nicht sein könnten in ein altes, nur durch einen Diener bewohntes Haus. Sie sollen ein Erbe antreten, ein Erbe von dem sie nicht einmal selbst genau wissen, was es damit auf sich hat. Ob General oder Lehrerin, ob Versicherungsdirektor oder Spülmädchen, sie alle verbindet ein Rätsel, das sie zwingt miteinander zu kooperieren. Alle Zehn müssen vor einem Notar das Erbe zusammensetzen und schon lassen Intrigen und Verschwörungen nicht auf sich warten. Doch um sie verändert sich das Anwesen und sein treuer Butler. Es verschmilzt zu einer organischen Einheit. Ein Spiel, welches in Verfall und Dunkelheit endet beginnt. Das weltbekannte Werk „Die Spielverderber“ von Michael Ende, den man sonst von kinderfreundlichen Erzählungen wie „Momo“ oder „Jim Knopf“ kennt, nimmt einen erschreckend düsteren Verlauf und hinterlässt allen, die es miterleben durften ein beklemmendes Gefühl des Unbehagens.